My Eesti 16/17

Mein Jahr im Norden

19Juli
2016

28 Tage und noch sooooo viel zu tun

Tere,

Ja auch ich melde mich mal wieder. Ich habe Sommerferien bin viel Unterwegs und versuche meine letzten Tage hier in Deutschland zu genießen. Doch ich habe die rechnung wohl ohne YFU gemacht. Letzte Woche kam wieder eine Mail. Anscheinend benötige ich noch einige Dokumente um in Estland eine Aufenthaltsgenemigung zu beantragen. Unter anderem muss ich mit meinen Eltern nich zum Notar um eine Einverständnis erklärung zu beglaubigen. Auch habe ich in der Mail Informationen zu meiner Ankunft in Estland bekommen.

Vor 2 Wochen habe ich bereits meine Abflugsuhrzeit bekommen. Mein Flieger geht um 6 Uhr morgenssurprised. Ja das heißst sehr früh aufstehen für mich. Denn ich muss ja nicht nur ca.2 Stunden eher da sein, ich fahre auch noich 2 stunden bis zum Flughafen. Ich fliege von Düsseldorf nach Frankfurt, dort treffen sich alle YFU Schüler. Dann werden wir zusammen gegen 10 Uhr richtung Tallinn aufbrechen.

Das ist aber tatsächlich nicht das einzigste was in den letzten Wochen passirt ist. Ich habe schon viel kontackt zu meiner Gastfamilie. Sie sind sehr nett und freuen sich genau so auf mich wie ich mich auf sie. Meine Gatsmutter hilft mir bei allen Fragen.

Auch habe ich für mich die passende möglichleit gefunden mein Geld zu verwalten. Ich habe meine EC Karte der Volksbank die ich dort wie eine Kreditkarte nutzen kann. (Jedoch ist Geldabheben nicht gebührenfrei) Um auch Bargeld zu haben, habe ich mir eine Postbank Spar-Kart zugelegt. Mit dieser kann ich 10 mal im Jahr gebürenfrei abheben. Ich hoffe dies klappt auch in meiner zukünftigen Heimat.

Meine Gefühle:

Ich kann es garnicht richtig beschreiben. Viele Austauschschüler beschreiben diese Gefühle, als ein schweben zwischen zwei Welten. Ja das trift es ziemlich genau. Auf der einen Seite bin ich tierisch aufgeregt und freue mich auf alles was da vor mir liegt. Auf der anderen Seite bin ich unheimlich traurig, traurig mein Zuhause zu verlassen, traurig meine Freunde zu verlassen, traurig das Dorf, welches meine Heimat ist zu verlassen, traurig alles schöne was ich erlebt habe hinter mir zu lassen. Ich habe sehr viel nachgedacht was ich alles wohl verpassen könnte wärend meines Jahres. Was wohl alles passiren wird? Diese Frage schwebte lange Zeit in meinem Kopf. Doch das ist der falsche Weg. Ich muss mich eher Fragen, was werden alle anderen verpassen? Denn ich werde das beste Jahr meines Lebens haben. Viele neue Dinge entdecken. Natürlich werde ich immer auch etwas verpassen, doch das ist es mir wert. Die Welt ruft mich.

Die Erde dreht sich immer weiter. Sie wird nicht für dich anhalten, darum gehe deinen Weg und lebe deine Träume.

 

Bis bald,

Marie